Was ist mit Hadoop los?

Seit mehr als 15 Jahre gibt es Hadoop. Eine Zeit lang schien es, als gäbe es kein anderes Thema mehr als das Open-Source-Framework mit dem verteilten Dateisystem, das massive Datenspeicherung und -verarbeitung kostengünstig durchführen kann. Und heute? Nun, das Thema hat sich sehr beruhigt.

Hadoop im Vergleich zu nativem Objektspeicher

Hadoop wird zugeschrieben, Dutzende von Startups und Hunderte Millionen Dollar an Kapitalinvestitionen hervorgebracht zu haben. Ein Hauptvorteil von Hadoop ist seine Fähigkeit, strukturierte, halbstrukturierte und unstrukturierte Daten kostengünstig zu speichern. Die Daten werden in einer verteilten Umgebung auf Cluster gespeichert und parallel verarbeitet, was schnelle Ergebnisse zeitigt. Hadoop macht es zudem einfach, Daten für Benutzer abzurufen.

Als "Big Data" vor mehr als einem Jahrzehnt zu einem Schlagwort wurde, bot Hadoop eine Lösung, um sich ständig weiterentwickelnde Datentypen kostengünstig zu speichern und zu verarbeiten. Auf diese Weise konnten Unternehmen den Wert dieser Daten schnell bestimmen und entscheiden, ob sie eine tiefere Analyse durchführen wollten. Aber wie in einem Blog erklärt, hat Hadoop den Nachteil, Kerndaten für ein Unternehmen schlecht zu verwaltet.

"Wenn es darum geht, Daten so zu managen, dass sie im gesamten Unternehmen gemeinsam genutzt werden können, geht nichts über eine Datenbank – und Hadoop ist keine Datenbank. Es gab keine Datentypsicherheit und kein Workload-Management", heißt es in dem Blog.

Native Object Store bietet einen modernen Ansatz

Technologische Innovationen können schnell passieren. Manchmal unglaublich schnell. Das einst beliebte Hadoop ist in Ungnade gefallen, als bessere Lösungen verfügbar waren. Eine dieser Technologien ist der Objektspeicher. Object Storage bietet die Vorzüge von Hadoop – günstige Speicherfunktionen sowie Unterstützung für flexible Datentypen. Es geht jedoch auch darüber hinaus – Storage ist damit dreimal billiger. Zudem unterstützt es Datentypen wie Audio-, Video- und Bilddateien, die von künstlicher Intelligenz verwendet werden.

Viele Unternehmen wenden sich daher von ihren Hadoop-Legacy-Systemen ab und Objektspeichern zu, um Kosten zu senken und ihre Big-Data-Umgebungen zu modernisieren. Im Falle von Data Lakes wurde der Objektspeicher zum Repository der Wahl, um jede Form von Rohdaten zu erfassen, zu verfeinern und zu untersuchen.

Objektspeicher ist für Analysen unerlässlich, da er riesige Datenmengen zusammenführen kann. Je mehr Daten analysiert werden, desto genauer sind die Ergebnisse.

Teradata Vantage™ 2.0 bietet Native Object Store (NOS). NOS ist eine Vantage-Funktion, mit der Anwender schreibgeschützte Suchen durchführen und Datensätze auf externen Objektspeicher-Plattformen im CVS-, JSON- und Parquet-Format abfragen können. Es ermöglicht Nutzern, die Analyseleistung von Vantage für Daten in Objektspeichern wie Amazon S3 und Azure Blog Storage zu nutzen. NOS offeriert einen modernen, wirtschaftlichen Ansatz für Unternehmen, die ihre Hadoop-Infrastruktur auslaufen lassen möchten.

Migration von Hadoop für mehr Leistung und Skalierbarkeit

Weltklasse-Unternehmen benötigen Technologien, die mit dem wachsenden Datenvolumen Schritt halten und gleichzeitig dazu beitragen, ihre digitale Transformation zu beschleunigen und andere Geschäftsprioritäten zu erfüllen. Aus diesem Grund wechseln sie zu einer vernetzten Multi-Cloud-Datenplattform für Unternehmensanalysen. Diese Art von Plattform bietet Hyperskakalierbarkeit und eine Leistung, die Hadoop nicht erreichen kann.

Unternehmen, die Hadoop immer noch verwenden, stellen fest, dass dessen Gesamtkomplexität zunehmend zum Problem wird. Sie schränkt ihre Fähigkeit ein, schnell auf sich ändernde Geschäftsanforderungen zu reagieren. Infolgedessen möchten viele dieser Unternehmen auf eine Plattform migrieren, die die benötigte Skalierbarkeit, Leistung und Kosteneffizienz für Geschäftsanwender und Analysten bietet, aber ganz ohne überflüssige Komplexität.

Bei der Auswahl einer Alternative zu Hadoop sollten Unternehmen fünf Faktoren berücksichtigen. Diese Überlegungen – Benutzerfreundlichkeit, analytische Integration des Ecosystems, flexible Bereitstellungsoptionen, Leistung und Skalierbarkeit sowie Migrationskompetenz – tragen dazu bei, die Migration so schnell und schmerzfrei wie möglich zu gestalten.

Einige Unternehmen migrieren zu Vantage, mit dem sie analytische Agilität und andere Vorteile erzielen können. Teradata bietet ein Hadoop-Migrationsprogramm an, um in drei einfachen Schritten auf diese moderne Plattform zu wechseln. Es verschiebt vorhandene Hadoop-Daten und -Workloads mithilfe bewährter Migrationsmethoden und -tools schnell und nahtlos zu Vantage und ins Cloud Object Storage.

Vereinheitlichen Sie alles für ein vernetztes Datenanalyse-Ecosystem

Daten müssen zu einer „singulären Quelle der Wahrheit“ integriert werden. Isolierte Daten altern schnell und behindern Einsichten. Aus diesem Grund benötigen moderne Unternehmen die Möglichkeit, alle ihre Daten - einschließlich Daten in Hadoop-basierten Data Lakes - mithilfe einer vernetzten Multi-Cloud-Datenplattform zu integrieren. Vantage vereint alles, einschließlich Data Lakes, Data Warehouses, Analytics und neue Datenquellen. Das ertüchtigt Unternehmen mit unbegrenzter Intelligenz.

Während Hadoop in den frühen Tagen von Big Data noch eine probate Lösung bot, ist es heute nicht mehr auf dem neuesten Stand. Moderne Unternehmen benötigen eine Plattform mit der gebotenen Flexibilität, um massive und gemischte Daten-Workloads zu bewältigen. Dazu gehört die Fähigkeit, ein nahtloses Erlebnis für die Aufnahme, Erkundung, Entwicklung und Operationalisierung zu schaffen. Die Verbindung und Analyse aller Daten in großem Maßstab gibt Unternehmen einen vollständigen Überblick über ihr Geschäft inklusive Data Lakes, Objektspeicher, Cloud-Services und jeden anderen Teil des Ecosystems.

Sind Sie bereit, aus Hadoop zu migrieren? Es braucht nur drei einfache Schritte.